Über 13 Millionen Menschen aus mehr als 20 Ländern wurden gezwungen Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zu leisten. Auch in Berlin-Lichtenberg existierten zahlreiche Lager und Einsatzorte, die heute meist in Vergessenheit geraten sind. Das Projekt „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Geschichten wieder sichtbar zu machen und zeigt zudem, dass Erinnerungskultur nur gemeinsam gestaltet werden kann. Gezeigt werden die Ergebnisse zweier Graphic-Novel-Workshops, die im Mai 2025 stattfanden. Unter Anleitung der Historikerin Ellen Fischer und des Comic-Künstlers Mikael Ross entwickelten Jugendliche und Erwachsene auf Grundlage historischer Quellen Szenen zu vier Biografien, die exemplarisch unterschiedliche Erfahrungen von NS-Zwangsarbeit sichtbar machen.
Die Ausstellung wird am 17. März 2026 eröffnet und kann bis zum 11. April besucht werden.